shutterstock 188617211 250Die Altenpflege steht vor großen Herausforderungen – vom akuten Fachkräftemangel bis hin zu den sich stetig wandelnden Rahmenbedingungen. Auf Seiten der Anbieter von stationären Pflegeangeboten erfordern diese Herausforderungen ein Umdenken und die Überprüfung ihrer Geschäftsmodelle. Die Auswirkungen der Pflegestärkungsgesetze machen eine Organisationsform mit einem ins Quartier eingebetteten Leistungsportfolio möglich, wobei das Verständnis einer stationären Einrichtung als „Nukleus“ einer intersektoralen Gesamtversorgung maßgeblich ist. Für die Umsetzung dieser neuen Geschäftsmodelle ist die Entwicklung der operativen Führungskräfte entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg.

Zum 1. September 2019 endet die zehnjährige Übergangsfrist zum Inkrafttreten der Landesheimbauverordnung. Diese sieht unter anderem vor, dass es in Heimen zukünftig lediglich Einzelzimmer von mindestens 16 Quadratmetern statt Einzelzimmern gibt und jedes Zimmer über eine eigene Nasszelle verfügen soll. Nun sorgen sich Einrichtungen vielfach um Ihre Wirtschaftlichkeit, bedingt durch umfangreiche Baumaßnahmen und fordern zunehmend Ausnahmeregelungen bei den zuständigen Heimaufsichtsbehörden. Der Erste Landesbeamte Stefan Helbig ist für die Heimaufsicht zuständig. Er sagt: „Der Gesetzgeber bringt so ein Gesetz nicht auf den Weg, um Heimbetreiber zu quälen. Es gibt Dinge, die durchaus Sinn machen.“ Hierzu zählt er die Abschaffung von Doppelzimmern. Er betont, dass man bemüht sei, gute Lösungen zu finden, allerdings nicht alles so weiterlaufen werde, wie bisher. Dies sei nicht die Intention des Gesetzgebers gewesen.

www.schwaebische.de

Zum 30. Oktober hat die Ernst von Bergmann Care gGmbH den Pflegedienst des Diakonie-Pflege Potsdam Nord e.V. übernommen, der zum gleichen Tag Insolvenz anmeldete. Damit kann die Pflege der 80 pflegebedürftigen Menschen nahtlos sichergestellt werden. Allen Mitarbeitenden wurde die Übernahme durch den neuen Träger angeboten. Der Diakonie-Pflege Potsdam Nord e.V. geht damit in den neuen Arbeitsbereich „Ambulanter Pflegedienst EvB Care“ über.„Wir sehen uns als diakonischer Träger in der Verpflichtung zur Weiterführung der Diakonie-Pflege als Dienst am Nächsten“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Hohn von der Hoffbauer-Stiftung, dessen Tochtergesellschaft die Ernst von Bergmann Care gGmbH ist. Weiter erläutert er: „wichtig ist uns dabei vor allem die ununterbrochene Pflege der Menschen und die Kontinuität im Betreuungsverhältnis, damit die Pflegebedürftigen in der Übergangsphase sich keine Sorgen machen, wie es weitergeht.“

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Die nordrhein-westfälische Landesgruppe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) kritisiert den unbegründeten Stopp der Stadt Wuppertal für neue Tagespflegeangebote und mahnt vor analogen Entwicklungen in anderen Orten. Kommunen haben seit einer Gesetzesänderung die Möglichkeit, selbst über neue Tagespflegeplätze zu entscheiden. Nun besteht die Gefahr, dass Familien für ihre pflegebedürftigen Angehörigen keine Tagespflege mehr finden können. "Leider haben sich unsere Befürchtungen bewahrheitet: Wenn die Kommunen, die für alle Tagespflegegäste einen Teil der Kosten tragen müssen, den Daumen über neue Tagespflegeangebote heben oder senken können, dann werden diese wichtigen Angebote für Pflegebedürftige und deren Angehörige zur fiskalischen Verfügungsmasse", sagt der bpa-Vorsitzende des Landes Nordrhein-Westfalen Christof Beckmann. Ähnliche, schwerwiegendere Entwicklungen ließen sich unter anderem in der stationären Dauerpflege in NRW feststellen.

www.haeusliche-pflege.net

Stampfli RomanDr. Roman Stampfli (47) ist seit dem 1. September der neue Geschäftsführer des internationalen Biotechnologieunternehmens „Amgen GmbH“ und löst damit den vorigen Geschäftsführer, Dr. Roland Wandeler, ab. Wandeler ist nach rund drei Jahren an der deutschen Spitze in die internationale Zentrale des Unternehmens in Thousand Oaks, Kalifornien, gewechselt. Dr. Stampfli ist gebürtiger Schweizer und hat Medizin studiert sowie anschließend an der Universität Bern promoviert. Zuletzt war er als Leiter der Amgen-Ländergesellschaften Spanien und Portugal tätig.

Foto:obs/Amgen GmbH

www.presseportal.de

Richwien TimDer 33-jährige Tim Richwien ist seit dem 1. Oktober der neue Geschäftsführer der St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH. Damit folgt der gebürtige Oldenburger, der Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen in Osnabrück studiert hat, auf Dr. Jan Deitmer, der im Sommer nach Coesfeld gewechselt ist. Zuletzt war Richwien Geschäftsführer der Asklepios-ASB Krankenhaus Radeberg GmbH und verantwortete mehr als 200 Mitarbeiter. Die St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH gehört zu den größten konfessionellen Krankenhausträgern in Deutschland und ist eine Gesellschaft der St. Franziskus-Stiftung Münster.

Foto: St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH

www.smh-luedinghausen.de

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