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Die Digitalisierung scheint allgegenwärtig in der heutigen Gesellschaft. Spätestens seitdem die Bundesregierung 2014 ihre ‚Digitale Agenda‘ bekanntgegeben und damit den letzten Stein für den digitalen Wandel ins Rollen gebracht hat, ist das Thema auch in der deutschen Wirtschaft angekommen. Besonders das Personalwesen gilt dabei als zentraler Dreh- und Angelpunkt.

Trotzdem ergab die diesjährige Durchführung der ‚Social-Media-Personalmarketing-Studie‘, die seit 2010 von der Hochschule RheinMain und der Unternehmensberatung embrander erhoben wird, dass die Benutzung seit 2014 größtenteils stagniert. Zwar nutzen die meisten Unternehmen soziale Netzwerke und Portale, allerdings oft ohne die richtige Strategie. Nicht selten sind Unternehmen nach dem Motto ‚Dabei sein ist alles‘ unnötig breit aufgestellt. Wie erfolgreich der jeweilige Internetauftritt wirklich ist, wird jedoch selten evaluiert. Dass es unentbehrlich ist, den Weg zur Digitalisierung mitzugehen, scheint klar zu sein – den richtigen Weg zu finden, fällt aber offensichtlich schwer. Hinzu kommen die in der Branche mittlerweile altbekannten Probleme: Fachkräftemangel und der demografische Wandel bereiten den Personalabteilungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft seit Jahren Kopfzerbrechen. Unternehmen, die bei der Digitalisierung dann nicht erfolgreich mithalten können, werden als Arbeitgeber weniger attraktiv und laufen Gefahr, den sogenannten ‚War for Talents‘ zu verlieren.

Neue Aufgaben für Personaler

Die Arbeitswelt ist schon jetzt geprägt von den Entwicklungen, die im Zuge der Digitalisierung stattfinden. Unternehmensstrategien werden zugunsten von Dezentralisierung, Schaffung flacherer Hierarchien und Demokratisierung verändert und angepasst, um überhaupt erst die Voraussetzungen für einen solchen Wandel zu schaffen. Waren Abläufe und Kommunikation im Unternehmen bisher linear und zentral organisiert, finden sie heute oft dezentral und virtuell statt. Mehr Informationen können schneller verarbeitet werden. Damit gehen auch völlig neue Aufgaben und Arbeitsbereiche für Personaler einher. Denn es ist Aufgabe des Personalmanagements, die Mitarbeitenden sowie die Führung auf den neuen Weg mitzunehmen und zu begleiten. Eine erfolgreiche Digitalisierung ist nur möglich, wenn das ganze Unternehmen die nötigen Veränderungen umsetzt und verinnerlicht. Digitale Methoden auf analoge Konzepte anzuwenden wird nicht funktionieren. Ein ‚Digital Mindset‘ muss sich etablieren, digitale Kompetenzen verbunden mit der Fähigkeit, Innovationen laufend zu durchdenken und richtig zu interpretieren müssen also verinnerlicht werden. Außerdem resultieren aus den genannten Umgestaltungen von Unternehmensstrategien neue Verhältnisse zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften. Die zentralisierte, hierarchische Ordnung wird aufgehoben. Mitarbeitende und Bewerber/innen haben heute ganz neue Bedürfnisse und Ansprüche, die es an die Führungskräfte zu vermitteln gilt. Daraus ergibt sich für die Unternehmen ein gewisser Umsetzungsdruck. Denn in der digitalen Ära können  Informationen schnell und breit kommuniziert werden. In der virtuellen Welt ein einladendes Arbeitsklima vorzutäuschen, wäre durch kritische Bewertungsportale nutzlos. Der Transparenz kann nur mit Authentizität entgegengetreten werden.

Employer Branding und Recruiting

Als Arbeitgeber attraktiv ist, wer auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingeht und es versteht, diese mit der Unternehmensstrategie zu vereinbaren. Flexible Arbeitszeitmodelle, sogenannte Self-Services, mit denen Mitarbeitende eigene personalbezogene Daten selbst anlegen und ändern können, oder Feedback-Tools können hierbei u.a. mögliche Instrumente sein. Geben Selbstdarstellung des Arbeitgebers und Bewertungen von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ein einheitlich positives Bild ab, kann das digitale Image zum wertvollen Faktor in Sachen Employer Branding und Recruiting werden. Die eigenen Mitarbeitenden sind nicht nur die besten Experten, sondern damit gleichzeitig auch die wichtigsten Botschafter und authentischsten Werber für ein Unternehmen. Trotzdem wird es im Recruiting weitere Änderungen geben müssen, um Fachkräfte finden und binden zu können. Angesichts des Fachkräftemangels ändert sich gerade der Bewerbermarkt im Gesundheits- und Sozialwesen von Angebot zu Nachfrage. Es reicht nicht mehr, nach dem alten ‚post & pray‘-Prinzip vorzugehen und nach einer Stellenausschreibung einfach auf Bewerbungen zu warten. ‚Active Sourcing‘, die gezielte und individualisierte Ansprache von potentiellen Mitarbeitenden, ist gefragt und nötig. Auch hierbei können Programme, die anhand von Datenanalyse bestimmte Kriterien ausarbeiten und individuelle Suchanfragen und Angebote stellen, helfen.

‚Big Data‘ – Kompetenz

Durch alle stattfindenden digitalen Prozesse, jede Vernetzung und Kommunikation, intern und extern, entstehen erhebliche Datenmengen. Diese zu verarbeiten, zu analysieren und dann gezielt zu nutzen stellt vermutlich die größte Herausforderung, aber auch die größten Chancen der Digitalisierung dar. Die Informationen, die sich aus der Analyse einer Datenspur ablesen lassen, kann ein gewöhnlicher Lebenslauf nicht vermitteln. Außer der direkten und gezielten Suche nach potentiellen Kandidaten, ergibt sich daraus auch die Möglichkeit, Stellenanzeigen zu optimieren. Somit liegt in der Data Work vor allem für das Recruiting ein erheblicher Informationsmehrwert verborgen.   

Erfolg durch individuelle Digitalisierungs-Strategien

So weitläufig das Feld Digitalisierung ist, so breit gefächert sind die Optionen, sich digital aufzustellen. Hier gilt: Qualität vor Quantität. Es ist nicht nötig und nicht möglich, alle Möglichkeiten der digitalen Ära auszuschöpfen. Wichtig ist eine an das Unternehmen angepasste Strategie, um erfolgreich und zielgruppenorientiert zu arbeiten. Der Digitalisierung zu entgehen, wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Gerade in der Gesundheits- und Sozialbranche werden Unternehmen ohne eine zielorientierte Digitalisierungs-Strategie im Wettbewerb um qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen hinter der Konkurrenz zurückfallen. Diese Strategien erfordern jedoch zunächst eine präzise Analyse der Ausgangssituation sowie der Unternehmensziele und sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Richtig angewendet können sie aber Prozesse im Personalmanagement beschleunigen und kalkulierbar werden lassen, Erfolge durch Datenanalysen messbar machen, Abläufe automatisieren und Kosten senken. Die Berater der contec GmbH helfen Ihnen gerne bei der Ausarbeitung einer für Sie erfolgreichen Methode und begleiten Sie bei der Entwicklung hin zur erfolgreichen Digitalisierung. Weitere Informationen finden Sie unter www.contec.de/die-unternehmensberatung/personalmanagement.

Text: Jana Stratmann-Grandke, Projektassistenz

 

Zum einen soll ein neues Verwaltungsgebäude in zentraler Lage entstehen, außerdem eine Senioreneinrichtung, die 80 Bewohnern und Bewohnerinnen Platz bieten wird. Da das derzeitige Verwaltungsgebäude zu klein für die in den letzten Jahren vergrößerte Belegschaft und zudem nicht barrierefrei ist, wurden diese Maßnahmen nötig. Außer der Verwaltung sollen auch die Gemeindecaritas, die Beratungsstelle für Familien und Kinder sowie Migranten und Asylbewerber und die Tagespflege mit ca. 14 Plätzen einziehen.

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Müller Ensel VictoriaDie 50-Jährige ist bereits seit 1999 für den Verband mit den Beratungsstellen in Boppard, Bad Kreuznach, Idar-Oberstein und Simmern sowie den Sozialstationen in Bad Kreuznach bzw. Emmelshausen tätig. Seit Juni dieses Jahres hatte die Diplom-Betriebswirtin schon die kommissarische Geschäftsführung inne. Die Anforderungen an den Wohlfahrtsverband seien laut Müller-Ensel in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Beispiele dafür seien veränderte Rahmenbedingungen für Pflege und Beratungsdienste oder der Aufbau dezentraler Hilfsangebote in der Fläche des Einzugsgebietes. Wichtig sei ihr eine gesunde Mischung aus Kontinuität und Innovation.

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Korte ChristianDamit übernimmt er ein Unternehmen mit knapp 1000 Mitarbeitenden an 55 Standorten in den vier Kirchenkreisen Arnsberg, Hamm, Soest und Unna. Der 51-jährige Korte engagiert sich bereits seit über 20 Jahren für die Diakonie und hat diese in verschiedensten Positionen als Führungskraft mit geprägt und gestaltet. Zuletzt war er stellvertretender Vorstand, Leiter des Fachbereiches „Selbstbestimmtes Leben“ und Regionalbeauftragter für die Kirchenkreise Hamm und Unna. Die Wurzeln von Christian Korte liegen jedoch in der unmittelbaren sozialen Arbeit vor Ort: in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der ambulanten Pflege, als Berater, gesetzlicher Betreuer und als Begleiter von ehrenamtlich engagierten Mitarbeitenden. Er übernimmt das Amt von Steffen Baumann, der als Vorstand knapp sieben Jahre die Geschicke der Diakonie Ruhr-Hellweg führte.

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polle marcusAb nächstem Jahr wird Polle das Amt übernehmen und damit die Nachfolge von Dipl. Ing. Thomas Michael Höhn antreten, der seit 1992 die kaufmännische Leitung inne hatte und sich zum Jahresbeginn 2017 in den Ruhestand verabschiedet. Polle war zuvor u.a. Geschäftsführer des Universitären Herzzentrums Dresden und ist mit der universitären Herzmedizin vertraut. In seiner neuen Position seien der Erhalt von Qualität und Sicherheit der medizinischen Leistungen auf höchstem Niveau, die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen, eine erfolgreiche Mitarbeitergewinnung und hohe Personalzufriedenheit, der Erhalt der Wirtschaftlichkeit sowie die bauliche Weiterentwicklung die wichtigsten Faktoren beim Ausbau der nationalen und internationalen Spitzenposition des DHBZ, so Polle.

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Hagmans GabyNeben Hagmans, der Direktorin des Caritasverbandes Frankfurt, wurden Dr. Irme Stetter-Karp, Vorsitzende von IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit - Deutschland e.V. und Heinz-Josef Kessmann, Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Münster, in ihrem Amt als Vorstandsvorsitzende bestätigt. Die auf sechs Jahre gewählten Vizepräsidenten unterstützen den Präsidenten des DCV in seiner Amtsführung. Hagmans folgt auf Sr. Edith-Maria Magar, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die nach zwei Wahlperioden nicht mehr für eine erneute Amtszeit zur Verfügung stand.

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