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Sozialpolitische Veränderungen stellen die Träger der Eingliederungshilfe vor neue Herausforderungen. Der gewünschte Wandel vom „Fürsorgesystem“ hin zu einem personenzentrierten, bedarfsgerechten Teilhabesystem veranlasst die Verantwortlichen zum Überdenken, zur Umstrukturierung bzw. zur Erweiterung ihres Dienstleistungsangebotes.

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

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Birgitta Neumann

Management- und Organisationsberaterin. Ansprechpartnerin für Unternehmen der Behindertenhilfe

Birgitta Neumann

Die Lebenshilfe Regen will in Viechtach eine Wohnsiedlung für Menschen mit speziellen Bedürfnissen durch körperliche Behinderungen schaffen. Der Neubau ist auf einem Grundstück im Viechtacher Stadtteil Schlatzendorf in der Dr.-Arnsberger-Straße geplant. Für den Geschäftsführer Jochen Fischer ist es dabei besonders wichtig, dass es sich tatsächlich um eine Wohnsiedlung und nicht etwa eine Einrichtung mit Heimcharakter handelt.

Im Delmenhorster Norden eröffnete die Diakonie Himmelsthür am vergangenen 6. Oktober zwei neue Häuser. Auf dem Gelände finden nun 24 Menschen ein neues zu Hause – die ersten von Ihnen zogen am 12. Oktober ein. Marion Ellerbrock, die Vorsitzende der Bewohnervertretung, sagte: „Wir finden es toll, dass auch Menschen, die viel Unterstützung brauchen, mitten in der Stadt leben können“.

Auf dem Gelände des ehemaligen Sarotti-Werks in Hattersheim hat der Evangelische Verein für Innere Mission in Nassau (EVIM) eine neue Reha-Werkstatt gebaut. Nun existieren dort Arbeitsplätze für Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Beeinträchtigungen, die in den Bereichen Verpackung, Versand, Elektromontage und elektronische Datenarchivierung arbeiten.

Die Behindertenhilfe der Barmherzigen Brüder strukturiert sich um und hat eine Gesamtleitung für die vier Werkstätten der Ordenseinrichtungen geschaffen. Ab dem 1. Oktober übernimmt Günter Ducke, der bereits seit 30 Jahren für die Behindertenhilfe arbeitet, zuletzt als Einrichtungsleiter des Wohn- und Pflegeheims mit Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM), die Position.

Unter dem Motto „Ehrenamt für Alle“ unterstützt das neue Projekt des Vereins zur Förderung der Autonomie Behinderter (fab), das von der Aktion Mensch gefördert wird, Menschen mit Behinderung, die ein Ehrenamt ausüben wollen. Die Idee zu diesem Projekt entstand durch die steigende Nachfrage nach einem Ehrenamt, das mit Behinderung möglich ist, sagte die Leiterin des Projekts beim fab, Birgit Schopmans.

www.kobinet-nachrichten.org

Das Kernstück der Trainingsakademie für angehende Führungskräfte der europäischen Wirtschaftsjunioren, die erstmals im Saarland Station machte, ist eine im Lebenshilfe-Werkstoffzentrum unentgeltlich gebaute Open-Air-Wohlfühloase mit Sonnensegel und einem barrierefreien Zugangsweg für Menschen mit Behinderung. Durch dieses Modellprojekt sollen die 19 Jungunternehmer und Führungskräfte Teamworking, Kommunikation, Inklusion, Umgang mit Medien sowie Grundlagen der Gruppendynamik lernen. Über eine Spendenaktion und Sponsoren wie der Bank 1 Saar und der Hamburger Volksbank sind die benötigten Materialien zusammen gekommen.

www.saarbruecker-zeitung.de

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 Malike Gümrükcü

Menschen mit Behinderungen soll eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht werden – das ist ein Leitgedanke der UN-Behindertenrechtskonvention und die Zielsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es unter anderem, eine gesellschaftliche Teilhabe zu gewährleisten. Doch die Frage, wer Zugang zu den Leistungen der Eingliederungshilfe hat und wie der individuelle Bedarf ermittelt wird, steht mit dem BTHG vor einer Umstrukturierung. Das BTHG sieht eine Orientierung an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vor. Diese Klassifikation wurde 2001 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben, um als standardisierte Sprache die Bedarfsermittlung zu unterstützen. Die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen erfordern nun seitens der Leistungserbringer eine konkrete Auseinandersetzung mit den Inhalten der ICF.

LogoNetzwerk Inklusion Nachbau mit NRW Farben 200 x 141Vor drei Jahren hatte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bochumer Agentur für Arbeit eine zündende Idee, um die Inklusion schwerbehinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt voranzutreiben: die Gründung des Netzwerks „Arbeit und Inklusion Mittleres Ruhrgebiet“. Die daraus entstandene Gemeinschaft wies so viel Potenzial auf, dass aus dem Netzwerk im Januar dieses Jahres das gleichnamige, vom BMAS geförderte Projekt entstand, mit dem passenden Untertitel „Potenziale nutzen“.  Umgesetzt wird das Projekt vom Evangelischen Verbund Ruhr (EVR).

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