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Sozialpolitische Veränderungen stellen die Träger der Eingliederungshilfe vor neue Herausforderungen. Der gewünschte Wandel vom „Fürsorgesystem“ hin zu einem personenzentrierten, bedarfsgerechten Teilhabesystem veranlasst die Verantwortlichen zum Überdenken, zur Umstrukturierung bzw. zur Erweiterung ihres Dienstleistungsangebotes.

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

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Birgitta Neumann

Management- und Organisationsberaterin. Ansprechpartnerin für Unternehmen der Behindertenhilfe

Birgitta Neumann

Im Falle eines stark sehbehinderten und geistig behinderten Mannes aus Werl, für den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Unterbringung in einem Wohnheim als Sozialhilfeleistung erbringt, hat das Sozialgericht Dortmund entschieden, dass die Heranziehung von angespartem Blindengeld als einzusetzendes Vermögen bei einer Heimunterbringung zu Lasten des Sozialhilfeträgers eine besondere Härte darstellt und deshalb im Sinne des § 90 Abs. 3 SGB XII unzulässig ist.

Pauschal 9.000 Euro soll Betroffenen zukommen, die zwischen 1949 und 1975 in Heimen der Behindertenhilfe und Psychiatrie gewohnt haben. Die Kinder waren zur Nachkriegszeit Opfer von massivem Missbrauch und Gewalt geworden. Auch Jugendliche, die in den Eirichtungen schwere Arbeiten verrichtet haben und keine Bezahlung erhielten, bekommen nun eine einmalige Rentenersatzleistung von bis zu 5.000 Euro ausgezahlt.

Steinhart Ingmar mit Vorstand

 Die Vorsitzende des Verwaltungsrates der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Dr. Ingeborg von Schubert, und Bethels Vorstandsvorsitzender Pastor Ulrich Pohl freuten sich über die Berufung von Prof. Dr. Ingmar Steinhart (r.).

Zum 1. September 2017 wird Prof. Dr. Ingmar Steinhart als Vorstandsmitglied der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel auf den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Günther Wienberg folgen. Schon seit 2001 ist Steinhart für den Stiftungsbereich Bethel.regional in Dortmund als Geschäftsführer tätig. Zur Berufung sagte Prof. Steinhart, er freue sich über die neue Aufgabe und betrachte diese als Anerkennung für seine bisherige Arbeit.

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Foto: © Schulz

Montag, 06 März 2017 13:20

Rostock will barrierefrei werden

Die Stadt Rostock gehört als neuntes Mitglied nun auch zur Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland (AG). Laut Matthias Fromm, Direktor der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, ist Barrierefreiheit für Rostock von wachsender Bedeutung. Insgesamt biete man ein Urlaubsangebot zwischen Großstadt und Ostseeküste, der Anteil an behindertenfreundlichen Angeboten nimmt zu. So sind z.B. Marienkirche und Kulturhistorisches Museum bereits barrierefrei zugänglich.

Quelle: Care Invest, Ausgabe 4

Mit 25 Mio. Euro aus der Spielbankenabgabe, die die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW jährlich in karitative Zwecke investiert, soll jetzt auch ein Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung finanziert werden. Wohlfahrtsverbände und Architektenkammer entwickeln dieses Projekt gemeinsam. Zweck ist es, Menschen aus stationären Einrichtungen mit teilweise schweren Beeinträchtigungen zu ermöglichen, in einem normalen Umfeld versorgt zu werden, so Stiftungsratsvorsitzender Günter Garbrecht in einem Artikel der Care Invest.

Quelle: Care Invest, Ausgabe 4

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özoğuz forderte laut MIGAZIN gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten Verena Bentele eine interkulturelle Öffnung der Behindertenhilfe, Inklusion und Integrationsberatung. Die Beratungs- und Hilfestrukturen in Deutschland sind unter den Migranten nur wenig bekannt.

Der Träger Die Zieglerschen teilt 100 Heimplätze aus dem Stammsitz in Wilhelmsdorf im Landkreis Ravensburg und Haslachmühle auf vier andere Standorte auf. Grund dafür sind zum einen die sanierungsbedürftigen Gebäude am Standort Wilhelmsdorf und zum anderen der Wunsch des Trägers, den Menschen mehr Wohn- und Tagesstrukturangebote machen und damit eine Alternative zum Heimaufenthalt bieten zu können.

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Trinkwalder SinaNachdem in den ersten beiden Teilen unserer Artikelreihe zu Integrationsunternehmen die finanziellen Herausforderungen und die gesetzlichen Veränderungen vor dem Hintergrund des Bundesteilhabegesetzes erörtert wurden, werfen wir im letzten Teil einen genaueren Blick auf ein etwas anderes Unternehmen. Wir sprachen mit Sina Trinkwalder, die in ihrem sozialwirtschaftlichen Textilunternehmen manomama auf regionale, ökologische und nachhaltige Produktion setzt und dabei Mitarbeitende beschäftigt, die auf dem Arbeitsmarkt als „Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen“ geführt werden. Das Interview führte Curth Moritz Voß, Projektassistent.

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