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Sozialpolitische Veränderungen stellen die Träger der Eingliederungshilfe vor neue Herausforderungen. Der gewünschte Wandel vom „Fürsorgesystem“ hin zu einem personenzentrierten, bedarfsgerechten Teilhabesystem veranlasst die Verantwortlichen zum Überdenken, zur Umstrukturierung bzw. zur Erweiterung ihres Dienstleistungsangebotes.

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

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Birgitta Neumann

Management- und Organisationsberaterin. Ansprechpartnerin für Unternehmen der Behindertenhilfe

Birgitta Neumann

Die vier Schritte zur erfolgreichen Inklusionsfirma

Inklusionsfirmen bieten Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, sich auf dem regulären Arbeitsmarkt einzugliedern. Bei ihrer Aufgabe, eine gesellschaftliche Integration zu ermöglichen, erfahren sie bereits hohen Zuspruch. Inklusionsfirmen sind nicht mit Werkstätten für behinderte Menschen gleichzusetzen – sie sind eigenständige, wirtschaftliche Unternehmen, die sich auf dem freien Markt behaupten müssen. Von regulären privatwirtschaftlichen Unternehmen unterscheiden sie sich in der Hinsicht, dass sie mindestens 30 Prozent ihrer Arbeitsplätze an Menschen mit Behinderung vergeben.

„Integration durch Addition“: so darf sicher die maßgebliche Formel lauten, wenn es darum geht, die Konzepte für die zunehmend pflegebedürftigen Klienten der Eingliederungshilfe zu gestalten. Dabei können aber verschiedene ‚(Rechen)wege‘ zum Ziel führen – das Kombinieren von Teilhabeförderung und Pflege ist enorm wichtig, bedarf aber differenzierter Planung.

Herbert Kratzer wurde zum neuen Geschäftsführer der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH – Ressort Behindertenhilfe berufen, nachdem sein Vorgänger Franz Minnerrath den Diözesan-Caritasdirektor Domkapitular Dr. Andreas Magg aufgrund seiner schweren Erkrankung um die Entbindung seiner Pflichten bat. Dr. Magg dankte Minnerrath für seinen beherzten Einsatz zur Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen.

www.caritas.de

Der Vorstand des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) hat Anfang April die Rechtsanwältin Barbara Heuerding zur zukünftigen Geschäftsführerin berufen. Sie wird zum 1. November 2018 die Nachfolge von Rolf Drescher antreten, der nach 30-jähriger Tätigkeit für den BeB in den Ruhrstand gehen wird. Damit hat der BeB eine erfolgreiche Nachfolgeregelung gefunden und Pastor Uwe Mletzko, Vorsitzender des BeB, drückte seine Freude darüber aus, mit Heuerding eine „sehr versierte, in den Handlungsfeldern des Verbandes fachlich sehr vertraute und menschlich überzeugende Nachfolge für Rolf Drescher“ gefunden zu haben.

www.verbaende.com

Der erste Anlauf eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe gesetzlich zu verankern ist zum Bedauern sämtlicher Fachverbände kläglich gescheitert. Dennoch sollten sich die Träger nun nicht zurücklehnen und warten bis die Politik die notwendigen gesetzlichen Voraussetzungen schafft. Schon heute sind viele soziale Einrichtungen der Erziehungshilfen gefordert, inklusive Lösungen zu schaffen.

Matysek Sebastian 
 Sebastian Matysek

Das Interim-Management als Lösung auf Zeit bietet sich an, um kurzfristige Personalengpässe auf Leitungsebene aufzufangen. Aber die professionellen und erfahrenen ManagerInnen verschaffen nicht nur Luft und Raum für personelle, sondern auch für strukturelle Veränderungen im Unternehmen. Mit Fingerspitzengefühl heißt es da: an einem Strang ziehen und Mitarbeitende mitnehmen. Sebastian Matysek über die A&Os des Interim-Managements.

Eva Reichert ist neue Chefin bei der Wetterauer Behindertenhilfe. Ab sofort trägt Eva Reichert die Verantwortung für 350 Angestellte und 380 Menschen mit Behinderungen. Ihr Vorgänger Reinhold Medebach hatte lange Jahre die Geschicke der Behindertenhilfe Wetterau geleitet und ist nun in Rente gegangen. Die 51-Jährige kündigt strukturelle Veränderungen im Sozialunternehmen an. Dazu zählt ein neues Tochterunternehmen. Die Sauber gGmbH ist eine Reinigungsfirma mit einem 30- bis 50-prozentigen Anteil schwerbehinderter Arbeitnehmer und damit der erste Inklusionsbetrieb der Wetterau. 

www.wetterauer-zeitung.de

 

Zu einer Feierstunde nach Idstein lud Geschäftsführerin Edeltraud Krämer 53 langjährige Mitarbeiter von Vitos Teilhabe. Sie arbeiten an den Standorten Idstein, Bad Emstal, Haina, Riedstadt, Weilmünster, Herborn und Wabern. „Heute ist eine gute Gelegenheit, Ihnen einmal persönlich für Ihr jahrelanges Engagement zu danken“, begrüßte Geschäftsführerin Edeltraud Krämer ihre Gäste. Gemeinsam mit den Regionalleitern der Behindertenhilfe, der Betriebsstättenleitung der Jugendhilfe und dem Betriebsrat zeigte sie sich dankbar, dass es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt, die ihren Arbeitsplatz so schätzen, dass sie ihm über so viele Jahre treu bleiben.

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