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Sozialpolitische Veränderungen stellen die Träger der Eingliederungshilfe vor neue Herausforderungen. Der gewünschte Wandel vom „Fürsorgesystem“ hin zu einem personenzentrierten, bedarfsgerechten Teilhabesystem veranlasst die Verantwortlichen zum Überdenken, zur Umstrukturierung bzw. zur Erweiterung ihres Dienstleistungsangebotes.

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

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Birgitta Neumann

Management- und Organisationsberaterin. Ansprechpartnerin für Unternehmen der Behindertenhilfe

Birgitta Neumann

Fuß Wölbert KirstinBernd Hoeber hat die bisherige Geschäftsführung an Kirstin Fuß-Wölbert übergeben. Dies gab Marianne Bückers, die Vorstandsvorsitzende des Wohlfahrtsverbandes, an. Der Vorstand freue sich schon auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Zuvor hatte die studierte Sozialwissenschaftlerin Fuß-Wölbert in der Dürener Selbsthilfekontaktstelle des Verbandes gearbeitet, die sie selbst mitbegründet hatte. Fuß-Wölbert freue sich schon auf ihre neue Funktion als Geschäftsführerin und gehe diese Funktion mit Zuversicht an.

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Spätestens seit der UN-Behindertenrechtskonvention gehört es zum sozialen Auftrag unserer Gesellschaft, Menschen mit Behinderung den Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Den nächsten Schritt in diese Richtung stellt das Bundesteilhabegesetz (BTHG) dar, das am 1. Dezember von Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles verabschiedet wurde. Integrationsunternehmen bieten Menschen mit Behinderungen  die Möglichkeit einer Eingliederung ins Arbeitsleben auf dem regulären Arbeitsmarkt. So verwirklichen sie gesellschaftliche Inklusion und erfahren als Alternative zu den Werkstätten für behinderte Menschen hohen Zuspruch. Dennoch müssen viele Integrationsunternehmen um ihren Platz am Markt kämpfen – wenn es überhaupt zu einer Gründung kommt…

frank.ruthenkolk kleinIm Bereich der Behindertenhilfe standen einige Projekte für die contec an, die zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wurden. Ein laufendes Projekt ist die Übernahme eines Interim-Mandates für die Geschäftsführung bei einem freien Träger der Behindertenhilfe. Neben einer Überprüfung zur organisatorischen Neugestaltung gilt es hier natürlich weiterhin, die bestehende Vakanz professionell zu überbrücken. Im Rahmen einer Recovery-Management-Tätigkeit  im Bereich  Controlling, die in Verbindung mit einer Verwaltungs- und Organisationsanalyse bei einem paritätischen Träger der Behindertenhilfe durchgeführt wurde, war die contec  unterstützend bei der  Analyse, Planung und Durchführung unternehmerischer oder fachlicher Entscheidungen tätig.

Er folgt damit auf den verstorbenen Manfred Schießl. Zu seinen zukünftigen Aufgaben gehört damit auch die Stellvertretung im Heilpädagogischen Zentrum und in den Jura-Werk- und Wohnstätten. Die Lebenshilfe ist eine Selbsthilfevereinigung und  Eltern-, Fach- und Trägerverein für Menschen mit geistiger Behinderung und deren Angehörige. Außer der Neubesetzung des stellvertretenden Vorsitzenden wurden zusätzlich zwei neue Arbeitskreise gegründet. Leiter des Bereichs "Satzung und Geschäftsordnung" wird Dr. Stefan Täschner, Petra Maier des Arbeitskreises "Wohnen, Wohnformen und Wohntraining". Der Vorsitzende Eduard Freisinger zeigte sich erfreut über die Neubesetzungen innerhalb des Vorstands.

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Kölbl MarioMario Kölbl übernahm den Posten, nachdem er bereits seit Anfang 2015 als Arbeitsbereichsleitung in der Einrichtung tätig war. Deshalb kennt der 53-Jährige die Dorfgemeinschaft gut. Davor übte er 17 Jahre lang leitende Funktionen bei mehreren Trägern der Behindertenhilfe aus. Als neuer Gesamtleiter wird er die Einrichtung nun durch bevorstehende sozialpolitische Veränderungen und Entwicklungen innerhalb der Dorfgemeinschaft führen. Die SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth, die größte Einrichtung dieser Art von SOS-Kinderdorf, existiert seit 38 Jahren auf einem ehemaligen Hofgut. 160 erwachsene Menschen mit Behinderung leben dort in 20 Wohnhäusern in Hausgemeinschaften zusammen.

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Mit einer Feierstunde im Schloss Liebenau wurde am 22. Juli Prof. Dr. Volker Faust aus dem Aufsichtsrat der Stiftung Liebenau verabschiedet. Prof. Faust ist Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Nach klinischer Tätigkeit in Düsseldorf, Hamburg, Mainz, Basel, Berlin und Freiburg war er bis 2006 Medizinaldirektor am Zentrum für Psychiatrie ‚Die Weissenau‘, leitete die Abteilung Forschung und Lehre Psychiatrie I der Universität Ulm und die „akademie südwest“ der Südwürttembergischen Zentren für Psychiatrie. Seit seiner Pensionierung führt er eine Privatpraxis in Ravensburg. Mit dem 75. Geburtstag endete satzungsgemäß die Mitgliedschaft im Aufsichtsrat. In dankbarer Anerkennung seiner Verdienste und seines großen Engagements im Sinne der Stiftung Liebenau überreichten ihm die Vorstände Prälat Michael H. F. Brock und Dr. Berthold Broll zusammen mit Dr. Senn das Ehrenzeichen der Stiftung. Für die Nachfolge als stellvertretender Vorsitzender wurde Paul Locherer gewählt, Aufsichtsratsmitglied seit 2012.

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Staiber HermannDamit tritt der 48-jährige Diplombetriebswirt, der zuletzt als Leiter des Bereichs Dienstleistungszentrum und als Geschäftsführer der Haus Lindenhof Service GmbH tätig war, die Nachfolge von Hubert Sorg an. Sorg wird sich nach 39 Jahren in der Stiftung am 31. Juli 2017 in den Ruhestand verabschieden. Staiber wird sein Amt Anfang Juli antreten und ab dann die Doppelspitze mit Jürgen Kunze bilden. Er wurde einstimmig vom Stiftungsrat gewählt. Der Vorsitzende des Stiftungsrats, Ministerialdirektor i.e.R. Thomas Halder, freue sich, einen Bewerber mit großer Erfahrung und Kompetenz gefunden zu haben, auch die Kontinuität in der Führung sei ein großer Vorteil. Die Stiftung Haus Lindenhof verfügt über 52 Standorte in drei Landkreisen und beschäftigt 1.800 Mitarbeitende (inkl. Tochtergesellschaften), die 2.100 Menschen in den vielfältigen Einrichtungen und Diensten betreuen.

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Voß JürgenDer 57-Jährige tritt damit die Nachfolge von Rainer Tyrakowski-Freese an, der sich in den Ruhestand verabschiedet. Vorher war Voß als Leiter der Dienststellen in Rheinhausen und Homberg tätig. Nun verantwortet er das umfassende Beratungsangebot an den sechs Standorten in Moers, Rheinberg, Kamp-Lintfort, Neukirchen-Vluyn und dem Duisburger Westen. Zudem wird der neue Leiter verantwortlich für Einrichtungen wie das Repelner Seniorenbüro, die Freiwilligenzentrale, den Moerser Seestern im Stadtteil Mattheck und die Tafelinitiativen der Diakonie sein. Dazu kommen der Bereich der Flüchtlingshilfe sowie soziale Projekte. Für seine Aufgaben hat der 57-Jährige die Prokura erhalten. Die Grafschafter gGmbH/ Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers hat ca. 800 Mitarbeitende und außerdem 500 ehrenamtlich Beschäftigte.

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