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Der deutsche Krankenhausmarkt befindet sich in einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Das Thema Wirtschaftlichkeit ist in den letzten Jahren erheblich in den Vordergrund gerückt. Kliniken sehen sich mit Gesetzesänderungen und Neuerungen wie dem Krankenhausstrukturgesetz konfrontiert. Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz müssen weiter optimiert werden. 

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Das neue Kinderkrankenhaus der Uniklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) hat knapp 70 Millionen Euro gekostet und zeigt jetzt, wie der Spagat zwischen medizinischer Qualität und den Bedürfnissen der Kinder funktionieren kann. Neben der modernen Technologie wurde während des Baus großer Wert auf die Nähe zur Natur und viel Tageslicht gelegt. So wird nicht nur der Genesungsprozess unterstützt, sondern auch ein Wettbewerbsvorteil erzielt. Der Neubau wirkt damit der laut einer Studie des Berliner Krankenhausbetreibers Vivantes großen Angst der Bundesbürger vor Krankenhausaufenthalten entgegen, die sich noch verstärkt, wenn Eltern ihre Kinder in sehr funktionelle Krankenhäuser übergeben müssen.

Der im September dieses Jahres fertiggestellte Neubau finanzierte sich fast hälftig aus städtischen Fördermitteln und aus Spendengeldern.

www.kma-online.de

Verdi informiert darüber, dass Klinikpersonal im Südwesten Deutschlands mithilfe verschiedener Aktionen auf die Personalknappheit aufmerksam machen wollen, die sich nach Aussagen der Gewerkschaft auf mindestens 7000 Personen zu wenig belaufen. So wollen sie beispielsweise Überstunden verweigern und Pausen wie gesetzlich vorgeschrieben nehmen. Die Proteste starten im Städtischen Klinikum Karlsruhe, weiterhin wollen sich unter anderem auch das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart und das Uniklinikum sowie das Zollernalb-Klinikum Tübingen beteiligen. Verdi fordert von den vier Unikliniken in Baden-Württemberg (Tübingen, Heidelberg, Freiburg und Ulm) Haustarifverträge zur Entlastung der Mitarbeiter, in denen Regelungen zum Belastungsausgleich und Mindestpersonalausstattungen festgelegt werden sollen.

www.kma-online.de

 

Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen Stefan Helm evaluierte, anlässlich des Sächsischen Krankenhaustags am 19. Oktober, in einem Interview mit der Freien Presse, wie „krank“ die Krankenhäuser Sachsens sind. Auf dem Krankenhaustag erörterten 280 Fachleute die Krankenhausreform und die Auswirkungen für Sachsen. Helm gibt an, dass Sachsen im Bundesländervergleich besser aufgestellt sei und eine moderne, leistungsfähige Versorgung anbieten könne – das sei aber, vor allem angesichts der demografischen und technischen Entwicklungen, kein Grund sich auszuruhen.

Walter Karl AlfredSeit dem 1. Oktober ist der 50-jährige Diplomkaufmann Alfred Karl Walter der neue Geschäftsführer der Agaplesion Diakonie Kliniken Kassel. Nachdem er zuvor sieben Jahre Geschäftsführer des Agaplesion e. V.  Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont gewesen ist, führt er nun vorerst beide Positionen aus, bis in Bad Pyrmont ein neuer Geschäftsführer gefunden wurde.

Höffken Klaus ProfDer Ärztliche Direktor und Vorstandvorsitzende des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) Herr Prof. Dr. Klaus Höffken verlässt die Klinik zum Ende des Jahres aus gesundheitlichen Gründen. Der 71-jährige Krebsexperte war seit 2014 in seiner jetzigen Position tätig, nachdem er 22 Jahre an der Uniklinik Jena angestellt gewesen war.

www.uniklinik-duesseldorf.de

Foto: © Universitätsklinikum Düsseldorf

Im vergangenen Juni hat der Bundestag das neue Strahlenschutzgesetz (StrlSchG) verabschiedet, welches laut der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) vor allem dem medizinischen Sektor ab 2018 einige Neuerungen bringt. Unter anderem sollen künftig, über das Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen hinaus, weitere Früherkennungsmaßnahmen zugelassen werden, wenn der Nutzen das Risiko der Strahlung überwiegt.

Die Geschäftsführerin der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH, Beate Jörißen, hat den Vertrag mit dem Generalübernehmer zum Bau des neuen Biberacher Zentralkrankenhauses mit Gesundheitscampus unterzeichnet. Nach einem mehrmonatigen europaweiten Ausschreibeverfahren erhielt die VAMED Health Project GmbH den Zuschlag für den Bau.

Kill ClemensAb dem 1. Februar 2018 wird Professor Dr. Clemens Kill der Direktor des neu gegründeten Zentrums für Notfallmedizin an der Universitätsklinik in Essen. Zudem wird er zukünftig auch die Notfallversorgung der Tochterunternehmen Ruhrlandklinik und das St. Josef Krankenhaus Werden leiten.

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