Montag, 26 Februar 2018 15:54

Verband warnt vor Zwei-Klassen-Versorgung

Die Behindertenhilfe in Hessen wird neu geregelt. Hintergrund ist, dass das Land Hessen wegen des Bundesteilhabegesetzes die Zuständigkeiten neu verteilen muss. Vor allem Hessens Großstädte würden sich gern eigenverantwortlich um ihre Menschen mit Behinderung kümmern. Doch der bisherige Träger, Landeswohlfahrtsverband (LWV), warnt vor einer Zwei-Klassen-Versorgung von behinderten Menschen in Hessen. Sollten Kommunen künftig die so genannte Eingliederungshilfe selbst übernehmen, würden sich die finanziellen Leistungen in den Städten und auf dem Land unterschiedlich entwickeln, befürchten Vertreter des LWVs. Die Kommunen argumentieren hingegen, besser helfen zu können. Zudem seien große Städte meist Nettozahler. Sie würden mehr Geld an den LWV entrichten, als für Menschen mit Behinderung ausgegeben würde, die bei ihnen leben.

www.fnp.de

VIBRA e.V. - Verein zur Förderung der Inklusion setzt sich seit Jahren für die Teilhabe und Gleichberechtigung für Menschen mit Behinderung ein. Das Beratungsangebot der Ratinger hat das Ziel, Menschen mit Behinderung dabei zu ermutigen und zu befähigen, eigene Lebensentwürfe zu entwickeln. Der Ratinger Inklusionsverein wurde nun mit 451.000 Euro vom Bund unterstützt und soll künftig ein führender Standort eines Beratungsnetzwerks für Menschen mit Behinderungen werden.

www.rp-online.de

Wie das Pflegeportal Bilbiomed berichtet, fordere der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg einen radikalen Systemwechsel in der Altenpflege. Dazu sei es unter anderem notwendig, dass die Pflegeversicherung von Grund auf reformiert werde. Verbesserungen in der Pflege, wie etwa eine bessere Personalausstattung, führten zu Kostensteigerungen. Diese müssten von der Allgemeinheit getragen werden, forderte ein Vertreter der Caritas Bamberg. Die einzelnen Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen seien schon jetzt finanziell überlastet und könnten die zusätzlichen Kosten nicht aufbringen.

www.bibliomed-pflege.de

Die Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke zu den Arbeitsbedingungen in der Altenpflege räumt deutlich mit einer falschen Zahl auf, die noch immer das öffentliche Bild prägt. So kommt die Bundesregierung bei der Frage nach der Verweildauer in den Berufen der Altenpflege auf einen durchschnittlichen Wert von über 19 Jahren und schreibt wörtlich: „Die Ergebnisse der Strukturanalyse widerlegen deutlich die Vorstellung, dass viele Altenpflegefachkräfte schon nach kurzer Zeit ihren Beruf verlassen würden.“ 

Aus einer Anfrage der Linksfraktion im Bundestag geht hervor, dass Altenpfleger in Deutschland im Jahr 2016 mehr als 9,5 Millionen Überstunden geleistet haben - rund drei Millionen davon unbezahlt. Insgesamt wurden etwa 900 Millionen Gesamtstunden in der Pflege geleistet. Damit liegt der Anteil der Überstunden bei mehr als zehn Prozent. Zudem waren Altenpfleger übermäßig stark von Schichtdienst (63,8 Prozent) und Teilzeitarbeit (70,4 Prozent) betroffen. 2015 hatten in der stationären Pflege nur knapp 29 Prozent der Pflegekräfte eine Vollzeitstelle, in der ambulanten Pflege etwa 27 Prozent.

www.bibliomed-pflege.de

Hoberg Ulrike cZFrau Ulrike Hoberg ist neue Geschäftsführerin der St. Marien-Hospital gGmbH. Sie wechselt vom Sana Krankenhaus Hürth, wo sie 13 Jahre als Geschäftsführerin tätig war, in das Dürener St. Marien-Hospital. Mit bewährten und neuen Konzepten möchte Hoberg im Spannungsfeld von Fachkräftemangel, Diskussionen um die Krankenhausfinanzierung und einem geforderten Strukturwandel die wohnortnahe Versorgung der Patienten sicherstellen und das St. Marien-Hospital weiterentwickeln. Neben dem medizinisch-pflegerisch-wirtschaftlichen Bereich sind ihr Mitarbeiterzufriedenheit und Betriebsklima ebenfalls wichtig.

www.ct-west.de

Foto: St. Marien-Hospital gGmbH Düren/ © Katia Klapproth

Keine Termine

care4future

personalAktuelle
Personalnews.

Oder Branchenauswahl:

menu-politikmenu-komplexmenu-KHmenu-pflegemenu-BHmenu-kjh

newsAktuelle
Nachrichten.

Oder Branchenauswahl:

menu-politikmenu-komplexmenu-KHmenu-pflegemenu-BHmenu-kjh

personalZukunft Personal.

Oder direkt zur conquaesso® 

shopcontec Shop.

Veröffentlichungen für Ihren Erfolg. 

personal

news

  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!