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Kinder- und Jugenhilfe

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Gesellschaftliche Wandlungsdynamiken rücken die Kinder- und Jugendhilfe zunehmend in den öffentlichen Fokus. Kindertagesbetreuung - allen voran der Ausbau der Betreuungsangebote für unter Dreijährige - Fragen des Kinderschutzes oder präventive Angebote werden ebenso diskutiert wie auch reaktiven Hilfsformen. Da  Jugendhilfe vermehrt auch im Umfeld von Schule stattfindet, rücken neue kooperative Netzwerkformen stärker in Fokus.

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

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Die Kirche warnt vor einer stetig steigenden Kinderarmut. Allein in Schleswig-Holstein wachsen 70.000 Kinder unter erschwerten Bedingungen auf. Das war auch das Hauptthema am Internationalen Tag der Familie am 15. Mai. Das Diakonische Werk Schleswig-Holstein und die Familienbildungsstätten in Rendsburg richteten gemeinsam den „Ersten landesweiten Familientag“ aus. Der Fokus der Veranstaltung lag dabei darauf, auf die Missstände in denen Kinder z.T. aufwachsen, aufmerksam zu machen. Wichtig hierbei sei es, dass sowohl regionale Einrichtungen als auch die Politik zusammenarbeiten, so die Veranstalter.

www.shz.de

Der Jugendhilfeausschuss hat die Verteilung der Landesmittel beschlossen. Demnach erhalten u.a. Kindertageseinrichtungen der Stadt Eisenach Fördermittel von insgesamt 362.000€. Die Diako Kinder- und Jugendhilfe gGmbH erhält 100.000€, das Geld wird in den Neubau der Kindertageseinrichtung „Senfkorn“ in Eisenach investiert. Viele weitere Träger erhalten Fördermittel, welche in unterschiedliche Programme fließen werden. Die Fördermittel wurden in der 21. Sitzung des Jugendhilfeausschusses Mitte Juni verteilt.

www.focus.de

Landesverband katholischer Einrichtungen in der Erziehungshilfe (LVkE) verdeutlicht Handlungsbedarf beim Thema junge volljährige "Care Leaver"

20.04.2018 // "Hilfe zur Selbsthilfe“ – kann bei gerade mal 18-jährigen jungen Menschen völlige Selbständigkeit in der Lebensführung vorausgesetzt werden?
Kinder und Jugendliche haben laut § 41 des SGB VIII bis einschließlich ihrem 26. Lebensjahr einen Anspruch auf zumindest bedarfsorientierte Begleitung ihrer lebenspraktischen Anfordernisse. Darunter zählen beispielsweise Unterstützung in Ausbildungsplatz-, Arbeits- oder Wohnungsfragen, oder auch Schwierigkeiten in verschiedenen Antragsstellungsthemen,- elementar für sie zum Erreichen sozialer Teilhabe.

 Kinder
© 2xSamara.com - Fotolia.com

Zu den derzeitigen Bemühungen von Kommunen und Ländern, die Kinder- und Jugendhilfe mit ausreichend finanziellen Mitteln auszustatten, wird vom Bund auch in der 19. Wahlperiode nicht viel an Unterstützung zu erwarten sein. Ohne Zweifel bedeutet dies für Familien mit Kindern einen erheblichen Standortnachteil in bildungspolitischen Fragen gegenüber dem benachbarten europäischen Ausland, bspw. in Bezug auf die Ausstattung der Kindertagesbetreuung. Der Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz, den es bereits jetzt gibt, der aber nicht immer erfüllt wird, stellt dabei nur die quantitative Seite der Benachteiligung dar. Auch qualitativ steht Deutschland im internationalen Vergleich schlecht dar: Laut Reformentwurf der NUBBEK-Studie (Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit) ist der nach wie vor fehlende Ausgleich mangelnder familiärer Unterstützung in bildungsfernen bzw. armen Familien nicht durch sog. Billigangebote von Krippe oder KiTa zu bewältigen. Deutschland fällt in dieser Frage hinter den europäischen Standard zurück.

Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland stellt Staat und Gesellschaft ein schlechtes Zeugnis bei der Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland aus. Rund drei Viertel sind der Ansicht, dass diese "eher wenig" oder "sehr wenig" tun, um Kinderarmut wirkungsvoll entgegenzutreten. Neben diesem unzureichenden Engagement sind zu geringe Einkommen der Eltern durch prekäre Arbeitsverhältnisse sowie die zu geringe Unterstützung für Alleinerziehende die wichtigsten Auslöser für Kinderarmut in Deutschland.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld und Landes-Caritasdirektor Dr. Gerhard Tepe freuen sich, dass Bildungskosten künftig mehr Berücksichtigung finden sollen. Im vergangenen Jahr haben die beiden christlichen Wohlfahrtsverbände 1.300 Kindern und Jugendlichen aus dem Oldenburger Land einen Zuschuss zum Bildungsmaterial ausgezahlt, weil ihr Bedarf über möglichen Erstattungen der Sozialhilfeträger lag. Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass die Leistungen für Bildung und Teilhabe verbessert, das Schulstarterpaket aufgestockt werden und die Eigenanteile zu Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung entfallen.

Berlin ist das einzige Bundesland, in dem es keine verbindliche Freistellung für ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit gibt. Das muss sich ändern, fordert der Landesjugendring Berlin von der Politik im Rahmen der Kampagne „EA-TEAM: Mission gutes Ehrenamt“. Im Fall einer Freistellung soll außerdem der Ausfall aus Landesmitteln erstattet werden.

Das Land Berlin und die Trägerverbände haben vereinbart, dass der Eigenanteil der Träger um 0,5 Prozent im Jahr sinken soll. Zurzeit haben die Betreiber einen Eigenanteil von 7 Prozent, dieser sinkt bis auf 5 Prozent im Jahr 2021. In diesem Zeitraum sollen die Träger die Platzzahlen aufstocken und die steigenden Personalkosten finanzieren. In den Jahren 2018 und 2019 möchte das Land Berlin zusätzliche Anreize zum Platzausbau schaffen.

In dem 1982 gegründeten Heilpädagogischen Zentrum der Lebenshilfe in Schweinhütt, zu dem auch die Christopherus-Schule gehört, werden rund 100, zum Teil mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche betreut und unterrichtet. Etwa 100 ErzieherInnen, Lehrkräfte, KinderpflegerInnen sowie medizinisches und weiteres Fachpersonal kümmern sich um die besonderen Bedürfnisse dieser. Die Lebenshilfe zählt im gesamten Landkreis mit zirka 400 Beschäftigten mittlerweile zu den größten Arbeitgebern. Brunner nahm sich Zeit für Gespräche mit den BetreuerInnen und den Kindern und zeigt sich erfreut über die Einrichtung: „Mit Angeboten wie der Christophorus-Schule kümmert sich die Lebenshilfe um die Schwächsten in unserer Gesellschaft und bietet ihnen eine Chance zu Selbstverwirklichung und sozialer Integration“.

www.wochenblatt.de

Die Pflegeministerin Dr. Katarina Barley informierte sich in der Fachstelle für pflegende Angehörige der Diakonie Berlin-Stadtmitte e.V. in Gesprächen mit Kindern und Jugendlichen, die Angehörige pflegen, über deren Probleme und Wünsche. Es wurde deutlich, dass mit ihrem Einsatz nicht nur große Verantwortung, sondern auch Nähe und Vertrauen einhergeht. Vom Bundesministerium wurde daher das Projekt „Pausentaste – Wer anderen hilft, braucht manchmal selber Hilfe“ initiiert. Ab dem neuen Jahr können sich Kinder und Jugendliche unter anderem kostenfrei bei der „Nummer gegen Kummer“ anonym beraten lassen. Online finden Betroffene Hilfe unter www.nummergegenkummer.de. Die Fachstelle für pflegende Angehörige vernetzt Angebote und Akteure und hilft Betroffenen, Akzeptanz in ihrem sozialen Umfeld zu gewinnen.

www.bmfsfj.de

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