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Pflege & Altenhilfe

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Obwohl der Bedarf an professioneller Pflege stetig zunimmt, stehen die Entscheider und Führungskräfte der Branche vor großen Herausforderungen. Insbesondere stationär orientierte Anbieter müssen ihre bisherige Unternehmensstrategie kritisch prüfen und den veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen. 

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

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Thorsten Böger

Management- und Organisationsberater. Ansprechpartner u.a. für Pflege und Altenhilfe (inkl. Interim Management)

Thorsten Böger

Die Fachgesellschaft Profession Pflege verweist in einem aktuellen Beitrag darauf, dass bei richtiger Kodierung ab dem kommenden Jahr 530 Millionen Euro mehr für die Pflege bereit stehen würden. Dazu wird die Aufgliederung der aktuellen Version des Operations- und Prozedurenschlüssels (OPS) vorgestellt, welcher die Vergütung für Krankenhäuser ab 2018 regelt. Für Kliniken wird es nun noch wichtiger, die entsprechenden OPS-Schlüssel genau zu kodieren, da die Aufwertung nicht automatisch zu mehr Ressourcen für den Pflegebereich führt.

Mittwoch, 08 November 2017 08:32

DAK-Pflegereport: Bedarf an Demenz WGs

Aus dem neuen DAK-Pflegereport, der in Berlin vorgestellt wurde, geht hervor, dass in Deutschland ein großer Bedarf an Demenz WGs existiert. Laut den Umfragen hat mittlerweile fast jeder vierte Deutsche bereits Angehörige, die unter Demenz leiden. Der Report zeigt auf, wie genau die Wohnsituation der erkrankten Menschen aktuell aussieht. 69% der Befragten geben an, in ihrem eigenen zu Hause zu leben. Jedoch besteht Unsicherheit darüber, welche die beste Art der Betreuung ist. 35% halten ihr eigenes zu Hause für den besten Ort, während 22% ambulante Wohngruppen bevorzugen würden. Damit zeige der Report, wie viele Menschen ambulant betreute Wohngruppen für Demenzkranke befürworten würden, so Studienleiter Prof. Thomas Klie.

www.haeusliche-pflege.net

Cech ThorstenThorsten Cech hat zum 1. September die Leitung der DRK-Pflegeheime Martha-Grillo-Seniorenzentrum, August-Wieshoff-Seniorenzentrum und DRK Seniorenresidenz Grenzstraße übernommen und ist damit für rund 250 Pflegeplätze verantwortlich. Der 53-jährige examinierte Altenpfleger bringt eine Fachweiterbildung zum Pflegedienstleiter sowie die Qualifikation zur Heimleitung und jahrelange Erfahrung in Führungspositionen mit. Zuletzt war Cech als stellvertretender Einrichtungsleiter und Pflegedienstleiter in einer Pflegeeinrichtung in Mönchengladbach beschäftigt. Zum Antritt seiner neuen Stelle äußert er: „Ich freue mich auf meine Aufgaben als Leiter der DRK-Pflegeheime in Oberhausen und sehe gleichzeitig gespannt den weiteren Veränderungen im Pflegebereich entgegen. Es bewegt sich wirklich viel beim DRK in Oberhausen und es ist toll an dieser Entwicklung teilhaben zu können.“

www.lokalkompass.de

Foto: DRK Oberhausen Rheinland e.V.

Wipp MichaelDer Pflegeexperte und Fachbuchautor Michael Wipp hat Ende September die Orpea Deutschland GmbH als Geschäftsführer Care & Quality verlassen. Bis zu diesem Zeitpunkt war er in der Firma für Qualitätsmanagement und die Personalentwicklung verantwortlich. Wipp hat langjährige Berufserfahrung im Bereich der Pflege und war bereits Mitglied in den Expertengruppen zur Entwicklung und Umsetzung des Strukturmodells/SIS, der „Enquêtekommission Pflege“ des Baden-Württemberger Landtags und Mitglied im Landesvorstand Baden-Württemberg des bpa. Bezügliche seines zukünftigen beruflichen Werdegangs hat Michael Wipp noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

www.altenheim.net

Foto: Michael Wipp

Donnerstag, 19 Oktober 2017 12:00

Pflege seit 12. Oktober in WHO vertreten

Mit Elizabeth Iro als Chief Nursing Officer ist die Pflege seit dem 12. Oktober in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vertreten. Der WHO-Generaldirektor hält damit sein Versprechen vom Weltkongress der Pflegeberufe (International Council of Nurses) im Mai in Barcelona. Die Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) Christel Bienstein sagt, Pflegeberufsverbände haben lange für diese Position kämpfen müssen.

Aktuellen Schätzungen zufolge wird die Anzahl der an Parkinson erkrankten Heimbewohnern in den nächsten Jahren dramatisch Ansteigen. Das „Veronika Haus“ der Malteser in Duisburg hat sich auf die besonderen Bedürfnisse der Erkrankten spezialisiert. In einer intensiven Fortbildung lernten alle Mitarbeitenden, die im Parkinson-Bereich des Hauses arbeiten, die motorischen und nicht-motorischen Parkinson-Symptome zu erkennen.

Die Altenhilfe in Deutschland ist nicht ausreichend auf Drogenabhängige vorbereitet – so sieht es Dr. Martin Schmid, Experte für Sucht- und Drogenforschung und Soziologieprofessor an der Hochschule Koblenz. Heutzutage erreichen Drogenabhängige häufig das Rentenalter, während sie früher oft schon im jungen Alter starben. "Ältere Opiatabhängige werden meist von Drogenberatungsstellen betreut, denen aber die Kompetenz für die alte Generation fehlt", äußert Schmid.

Am 28. September 2017 konstituierte sich die Gründungskonferenz der Bundespflegekammer in Berlin unter dem Leitmotiv „Das Neue WIR!“. Die Pflegekammer fungiert als Mittel, die Bedürfnisse der Pflegenden einbringen zu können und stellt das Dach der Pflegekammern dar. So wird sichergestellt, dass die enorm wichtige Interessenvertretung auf Bundesebene erfolgen kann.

care4future

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