politik

Politik & Verbände

menu-personalNur Personalnews 

menu-newsNur News anzeigen

Informationen zum Beratungsangebot der contec GmbH finden Sie hier.

 star  Für Sie empfohlen ...

latest  Aktuellste Nachrichten ...

  • Verena Bentele neue VdK-Präsidentin
    Verena Bentele wurde im Mai zur neuen Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland gewählt. Sie löst damit Ulrike Mascher, die sich…
  • Basse neuer DEVAP-Geschäftsführer
    Nicolas Basse ist seit Juni der neue Geschäftsführer des Deutschen Evangelischen Verbandes für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP). Sein Ziel…

ansprech  Ansprechpartner ...

Detlef Friedrich

Geschäftsführer der contec GmbH. Verantwortlich u.a. für Politik, Verbände, Innovation & Vernetzung.

Detlef Friedrich

Montag, 20 Juli 2015 02:00

Mittendrin und voll dabei? – Zwischenstand zur Umsetzung des WTG und APG in Nordrhein-Westfalen

Uhlig-MichaelUmbauen? Anbauen? Neu bauen – und wenn ja: wie und wo? Oder doch ganz aufgeben? Die Durchführungsverordnungen des Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) sowie des Altenpflegegesetzes (APG) erfordern komplexe Entscheidungsfindungen von den Anbietern sozialer Dienste in Nordrhein-Westfalen. Nicht selten kommt es vor, dass genau diese Fragen nicht so recht beantwortet werden können. Die Berater der contec ziehen anhand der Beratungsanfragen eine erste Bilanz zum Stand der neuen Gesetzesverordnungen. 

Der Stand der Dinge

Aktuell hört man, dass noch immer rund 50 Prozent der stationären Einrichtungen der Alten- und Eingliederungshilfe nicht kompatibel zum „WTG 2018“ in Nordrhein-Westfalen sind.  Die Berater der contec haben jedoch im eigenen Erfahrungsumfeld eher den Eindruck gewonnen, dass der Umstrukturierungsprozess schon weiter vorangeschritten ist. Meist sind es nur noch ein oder zwei von mehreren Standorten unter einem Verbund-Dach, bei denen noch Handlungsbedarf besteht. Gleichwohl: Dort, wo noch angepasst werden muss, ist der Druck, aber eben auch die Komplexität der Planungsanforderungen, besonders groß. Klar, denn wäre es einfach, wäre es schon gelöst worden. Die o.g. Unsicherheit leitet sich meist aus einem Fragenbündel ab: Ist die Gebäudesubstanz des Sanierens wert? Ist meine Marktakzeptanz auch noch gegeben, wenn ich an einen Standort einige Kilometer entfernt ziehe? In welchem Modell kann ich mit welchen Investitionskostensätzen rechnen? Bleibe ich preislich noch wettbewerbsfähig? Diese Punkte gilt es zu klären, bevor eine komplette Umstrukturierung vorgenommen wird.

Einen Anfang finden

Die contec kommt infolge einer ersten (groben) Simulation meist zu der Empfehlung, sofern im Status Quo die Nachfrage zufriedenstellend ist, mit der baufachlichen Substanzprüfung zu starten. Ein Ersatzneubau unter Erhalt der bisherigen Platzzahl ist meist nicht die schlechteste Variante im Hinblick auf die Refinanzierung der baulichen Aufwendungen über die Investitionskostensätze. Auch wenn das „Dortmunder Modell“ zwar punktuell in seinen rechnerischen Auswirkungen überbewertet wird, gilt es nach wie vor. Außerdem hat das Ministerium für Emanzipation, Erziehung, Pflege und Alter (MEGPA) im April zusammen mit der NRW.BANK eine neue Finanzierungsmöglichkeit vorgestellt: Zinsgünstige Kredite über sehr lange Laufzeiten von acht oder 26 Jahren sollen helfen, die notwendigen Änderungen bis 2018 umzusetzen. Natürlich ist auch eine perspektivische Bedarfsprüfung (Markt- und Wettbewerbsanalyse) erforderlich. Die demografische Entwicklung in NRW ist besonders drückend und auch die politisch gewollte Verknappung (zusätzlich) entstehender Angebote ist Fakt – diese Aspekte sollten entsprechend gewürdigt werden und in die Betrachtung mit einfließen.

Einen Fokus legen

Weniger Sorgen sollte man sich über die Problematik des Preisdrucks machen, denn vor dieser Herausforderung stehen die meisten anderen Betreiber auch. Viel wichtiger erscheint oft die Bewertung der eigenen Potentiale: wie bin ich personell aufgestellt? Ist das Angebot bereits hinreichend (in vorgelagerte Angebotsformen) differenziert? Wie sind die Netzwerke in das Quartier eingebettet? Die alleinige Abhängigkeit vom vollstationären Angebot ist eines der größten Risiken.

Der nächste Schritt

Aus diesem Blickwinkel heraus kann meist relativ eindeutig eine Perspektivplanungsvariante „1a“ abgeleitet werden, anhand derer dann genau die Szenarien hinsichtlich Investition, Refinanzierung und Normalbetrieb (inklusive verschiedener Varianten) kalkuliert werden sollten. Zum Verwerfen der ersten Perspektivplanungsvariante, so unsere Erfahrung, kommt es dann selten – eher zu Justierungen. Alternativlos ist nur Eines: spätestens jetzt muss der Umstrukturierungsprozess konkret angegangen werden.

Autor:
Michael Uhlig, Management- und Organisationberater der contec

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gelesen 2387 mal
Keine Termine

care4future

personalAktuelle
Personalnews.

Oder Branchenauswahl:

menu-politikmenu-komplexmenu-KHmenu-pflegemenu-BHmenu-kjh

newsAktuelle
Nachrichten.

Oder Branchenauswahl:

menu-politikmenu-komplexmenu-KHmenu-pflegemenu-BHmenu-kjh

personalZukunft Personal.

Oder direkt zur conquaesso® 

shopcontec Shop.

Veröffentlichungen für Ihren Erfolg. 

personal

news

  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!